Das bernsteinfarbene Harz des
Myrrhe-Baums, der in den arabischen Ländern wächst, galt
bereits in biblischer Zeit
als Kostbarkeit und wurde mit Gold aufge-wogen. Ähnlich wie
Weihrauch fand
Myrrhe als Räucher- und Heilmittel kultische Verwendung.
In Heliopolis verbrannten die alten Ägypter jeden Tag Myrrhe
zur Mittagszeit. Ihr Wohlgeruch sollte Götter und Menschen
gleichermaßen beglücken. Myrrhe duftet warmbalsamisch
und hat eine umfassend wohltuende Wirkung - auch auf die Haut.
Schon Ovid, der große Schönheits- und Frauenkenner des
alten Roms, empfahl für eine strahlende, faltenlose Haut Masken
mit Myrrhe.
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In der Aromatherapie wird das Myrrhe-Öl
hochgeschätzt, weil es die Tür zum Geistigen öffnet.
Es wird speziell Menschen empfohlen, die sich zu sehr im Materiellen
gebunden fühlen. Myrrhe soll eine stark reinigende Wirkung
auf die Seele haben sowie Kraft, Optimismus und zugleich innere
Ruhe verleihen.
Die Essenz des Balsambaumgewächses
wirkt entzündungshemmend,
desinfizierend und adstringierend.
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